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Werbung | Hannover hat spannende Unternehmen zu bieten, die man sonst vielleicht eher in Hamburg oder Berlin vermutet. Eines davon ist heinekingmedia. Nicht nur war ich einen Tag vor Ort und habe mir das Unternehmen mal aus Arbeitnehmer-Perspektive angesehen. Ich hatte ebenfalls die Gelegenheit, mit einem der beiden Gründer zu sprechen.

 

Gemeinsam mit Johannes Harries hat Andreas Noack heinekingmedia schon 2006 gegründet. Angefangen mit zwei Mitarbeitern, arbeiten heute 120 Personen am Standort Hannover in unmittelbarer Bahnhofsnähe im Bredero-Hochhaus, Tendenz steigend. Seit 2014 ist heinekingmedia zudem Teil der MADSACK Mediengruppe, dem Herausgeber zahlreicher lokaler Tageszeitungen in Nord- und Ost-Deutschland.

Da ist es doch an der Zeit, dem Gründer von heinekingmedia einige Fragen zu seiner Arbeit, Möglichkeiten bei heinekingmedia und seinen Lieblingsplätzen in Hannover zu stellen. Verpasst nicht den Geheimtipp, den Andreas zu Hannover hat!

 

Hallo Andreas! Wie schön, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Interview. Wir alle möchten gerne ein bisschen mehr über dich und heinekingmedia erfahren. Wie kam es zur Gründung von heinekingmedia und was macht ihr genau?

 

Herzlich willkommen bei heinekingmedia! Ich hoffe, du hattest einen tollen Tag bei uns und freue mich schon darauf, die Story bei Instagram zu sehen!

heinekingmedia entstand eigentlich in meinem Studium. Ich hatte nach dem Abi 2003 schon eine Werbeagentur gegründet und dann parallel studiert. Dann kamen Johannes und ich auf die Idee, Bildschirme in die Schulen zu bringen. Das Digitale Schwarze Brett® sollte dabei helfen, den Vertretungsplan und andere Informationen der Schule ohne Aufwand an verschiedene Standorte zu verteilen – ohne Ausdrucken und händisches Verteilen.

2006 mussten wir uns entscheiden – Studium oder Unternehmen? Du kannst dir denken, wir haben uns für heinekingmedia entschieden. Unser Kerngeschäft wurde Digital Signage mit dem DSB® – und von dort haben wir uns weiterentwickelt und sind gewachsen.

 

Was ist heute für dich das Kerngeschäft von heinekingmedia? In welcher Branche seid ihr aktiv und was sind eure Schwerpunkte?

 

Als heinekingmedia entwickeln wir zeitgemäße Kommunikation über Bildschirme und Plattformen für Schulen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und den Retail. Unser Kerngeschäft ist nach wie vor das DSB® – das gibt es inzwischen nicht nur an Schulen, sondern eben auch als Shop Floor Management, Wegeleitsystem in Behörden, Info-Display in Produktionen und Unternehmen oder auch als Infotainment und Werbebildschirm im Lottoladen. Das Produkt bietet schon viele Möglichkeiten!

Seit 2015 gehört aber z. B. auch stashcat® zu unserem Portfolio. stashcat® ist eine professionelle und sichere, sprich DSGVO-konforme WhatsApp Alternative für Unternehmen und Behörden. Diesen Messenger nutzt in Niedersachsen und Hessen zum Beispiel die Polizei anstelle von WhatsApp, das als US-Messenger in diesem Zusammenhang natürlich verboten ist. Den Messenger gibt es aber auch an Schulen, hier setzt sich unser Ursprung dann wieder fort, denn wir kommen ja aus dem Schulmarkt. Dort heißt stashcat® schul.cloud®, wird seit letztem Jahr angeboten und schon heute von über 4.000 Schulen genutzt.

Alles, was wir verkaufen, stellen wir quasi selbst her, programmieren die Software inhouse – wir sind im besten Sinne Erfinder unserer eigenen Produkte. Neben den genannten gibt es da u. a. noch die Digitale Tafel, das Interactive Whiteboard oder auch DOOH.eu – ganz spannend: eine regionale Werbemöglichkeit, bei der du ganz genau aussteuern kannst, welche Bildschirme mit deiner Werbung bespielt werden. Natürlich nicht nur in Hannover, aber deine Zielgruppe ist ja in Hannover, also sicher ganz interessant.

 

Viele Unternehmen eurer Branche suchen sich eher die Standorte Berlin, München oder Hamburg aus. Warum Hannover?

Erst einmal kommen wir alle von hier, genauer gesagt aus dem Landkreis Nienburg. Das ist natürlich ein wichtiger Faktor, wenn du bedenkst, wie früh wir angefangen haben. Wir sind vom Charakter her daher auch alle sturmfest und erdverwachsen.

Mit der Location im Herzen von Hannover haben wir zudem eine richtig gute Erreichbarkeit für unsere Kunden und Kollegen geschaffen. Und es muss ja ehrlicherweise nicht immer alles in Berlin sein. Berlin ist mittlerweile so überlaufen, da kann man sich gar nicht mehr absetzen. Dann lieber eine der wenigen Hightech-Firmen in Hannover sein und damit auch ein spannender Arbeitgeber in der Region, den man hier so nicht vermutet.

 

Ihr gehört zur MADSACK Mediengruppe. Wie ist das damals zu Stande gekommen?

Wir haben für unser Bildschirmsystem 2013 ein Franchise gestartet. Dafür waren wir auf der Suche nach einem Partner, mit dem wir skalieren konnten. Dieser Partner ist MADSACK, mit der und den angeschlossenen Verlagen wir das Produkt als MediaBox vertreiben. Nur als heinekingmedia hätten wir das damals nicht stemmen können, da braucht es schon mal einen großen Partner an der Seite. Mit der MADSACK Mediengruppe teilen wir uns heute noch das Unternehmen und arbeiten gemeinsam am Wachstum.

 

Ihr seid jetzt 120 Mitarbeiter. Wie hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren aufgebaut und plant ihr zu wachsen?

 

Als wir 2015 ins Bredero-Hochhaus gezogen sind, waren wir 60 Mitarbeiter. Seitdem haben wir uns im Prinzip verdoppelt und planen aktuell auch weiter – auf 200 Mitarbeiter – anzuwachsen. Wir sind aktuell dabei, Fläche hier im Gebäude zu schaffen, denn wir möchten uns und den Kollegen die gute Lage erhalten, brauchen aber natürlich auch Platz. Das ist übrigens auch der Grund, warum bei uns immer viel ausgeschrieben ist. 😉

 

Was sind die nächsten Projekte und Pläne für heinekingmedia?

 

Das größte Wachstumsfeld am heutigen Tage ist unsere Messenger-Technologie stashcat®. Hier gehen wir gerade die ersten Schritte zur Internationalisierung. Wir sind auf den passenden Messen unterwegs – weltweit – und treffen dort auf Interesse und erste Kunden. Das kann man auch insgesamt sagen: Internationalisierung ist unser größtes Projekt.

 

Die Lage von heinekingmedia ist ja sehr attraktiv. Natürlich ist das nicht zwangsläufig für jeden das ausschlaggebende Argument, um sich als Jobsuchender für euch zu entscheiden. Warum ist heinekingmedia noch ein attraktiver Arbeitgeber?

 

Lage ist natürlich ein großer Faktor, das ist schon richtig. Aber nicht entscheidend, wenn es darum geht, dass man seinen ganzen Tag mit den Kollegen verbringt. Wir beide duzen uns ja auch – das ist hier mit den Kollegen auch der Fall. Wir schaffen eine freundschaftliche Atmosphäre, in der man gerne arbeiten möchte. Wir sind alle jung und jung geblieben, haben einen guten Mix aus Alter und Erfahrungen. Aber eben auch spannende Produkte.

Wir sind kein klassischer Konzern mit großen Hierarchien, sondern ein mittelständisches Unternehmen mit Start-Up Feeling. Dadurch können wir sehr flexibel Entscheidungen treffen und Freiräume für unsere Mitarbeiter schaffen. In allen Abteilungen.

 

In welchen Arbeitsbereichen kann man denn bei heinekingmedia arbeiten?

 

Wir sind ein „Do it Yourself“-Unternehmen. Das bedeutet, dass wir die Dinge gerne selbst machen, denn so können wir schnell und effizient unsere Ideen und Projekte umsetzen. Daher haben wir auch von Entwicklung über Vertrieb bis zum Marketing alles bei uns im Haus, die Auswahl an Tätigkeiten ist bei uns also sehr groß.

Aktuell suchen wir vordringlich Entwickler, z. B. für unsere iOS und Android Apps, aber auch Frontend, Backend oder den Softwaretester. Genauso suchen wir aber eben auch aktiv Leute für unseren Vertrieb oder im Marketing.

Wir sind da eigentlich immer ganz offen. Wenn jemand kommt und hier arbeiten möchte, werden wir schon ein Plätzchen für ihn finden.

 

Bietet ihr nur Festanstellungen an oder gibt es auch die Möglichkeit, ein Trainee oder Praktikum zu machen oder als Werksstudent bzw. auch in Teilzeit zu arbeiten?

 

Das gibt es grundsätzlich erstmal alles bei uns. Wir bilden aber auch selbst aus. Aktuell beschäftigen wir acht Auszubildende in unterschiedlichen Bereichen. Und die Möglichkeit der Teilzeit ist uns wichtig, da wir ein familienfreundliches Unternehmen sind. Das betrifft für uns nicht nur den Hund, sondern auch, dass man als Elternteil vielleicht nicht so lange arbeiten kann oder das Kind im Bedarfsfall mal mitbringt. Vorrangig stellen wir aber natürlich – genau wie anderen Unternehmen auch – in Vollzeit ein.

 

Welchen Tipp kannst du Berufseinsteigern geben?

 

Mein Tipp für Berufseinsteiger ist, dass man, egal was man macht, immer Praxiserfahrungen sammeln sollte. Als Unternehmer sucht man Leute mit Leidenschaft, die Lust auf ein Thema haben und sich damit auch neben Studium und Ausbildung mal beschäftigt haben.

 

Kommen wir nochmal auf Hannover zu sprechen. Was schätzt du besonders an Hannover und hast du einen Geheimtipp, was man hier nicht verpassen sollte?

 

An Hannover schätze ich vor allem die Menschen sehr. Man kann sehr offen, ehrlich und direkt miteinander kommunizieren. Ich mag das und habe die Erfahrung gemacht, wenn man die Leute kennt, dann sind sie auch sehr herzlich. Aber man muss das Gegenüber eben erst einmal kennenlernen, bis so ein Hannoveraner auftaut.

Als Geheimtipp lege ich dir bzw. euch den alten U-Bahnhof am ZOB ans Herz. Dort bietet die ÜSTRA ab und zu Führungen in die geheime Unterwelt an, sogar kostenfrei soweit ich weiß. Man kann dort direkt vom Raschplatz in den geheimen U-Bahnhof eintauchen.

 

Last but not least: Beschreib mir Hannover in einem Satz!

 

Hinter den Backsteinmauern sehr herzlich.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Dankeschön. Sehr gern. Und wenn ihr mehr Einblicke bei uns haben wollt, dann schaut mal bei Instagram rein oder guckt es euch in unserem BurgerMeating einfach selbst an. 😉

*In Zusammenarbeit mit heinekingmedia

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Adresse

heinekingmedia

Hamburger Allee 2-4

30161 Hannover

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